Glossar

 

Akupunktur Das chinesische Wort für Akupunktur besteht aus zwei Teilworten, die die Hauptanwendung der Akupunktur beschreiben, nämlich 1. dem Einstechen der Nadel in die Akupunkturpunkte und 2. dem Erwärmen (Moxibustion) der Punkte. In der Akupunktur wird die Existenz von 361 Akupunkturpunkten angenommen, die auf den Meridianen angeordnet sind. Demnach gibt es zwölf Hauptmeridiane, die jeweils spiegelverkehrt auf beiden Körperseiten paarig angelegt sind, acht Extrameridiane und eine Reihe von so genannten Extrapunkten. Nach Meinung der Anhänger der Traditionellen Chinesischen Medizin wird durch das Einstechen der Nadeln der Fluss des Qi beeinflusst. Die traditionsgemäß verwendete Maßeinheit für das Aufsuchen von Einstichpunkten ist das Cun, das sich von der Breite des Daumens der akupunktierten Person ableitet. Die Akupunktur gehört zu den Umsteuerungs- und Regulationstherapien. Noch älter als die Akupunktur ist die Akupressur. Hier werden die Punkte mit Hilfe der Fingerkuppen massiert.
Allergologe Ein Allergologe ist ein Facharzt, der sich mit Allergien, insbesondere deren Entstehung, Ausprägung, Verlauf und Behandlung beschäftigt. Da die Atmungsorgane, insbesondere die Bronchien, die Nase und Nasennebenhöhlen am häufigsten von Allergien betroffen sind, ist der Internist mit der Fachausbildung Pneumologie und Allergologie zusammen mit dem Facharzt für HNO die beste Anlaufstelle, um eine langfristige Besserung zu erhalten.
Allergologie Die Allergologie ist eine medizinische Fachrichtung (Teilgebietsbezeichnung), die sich mit den Allergien (deren Entstehung, Ausprägung, Verlauf und Behandlung) beschäftigt. Verschiedene Arztgruppen, z.B. HNO-Ärzte, Lungenfachärzte, Hautärzte können diese Zusatzausbildung absolvieren.
Angiologie / Phlebologie Die Angiologie und Phlebologie befasst sich mit der Vorbeugung, Diagnostik, konservativen Behandlung und Rehabilitation aller Gefäßkrankheiten des menschlichen Körpers mit Ausnahme der Herzkranzgefäße. Die Phlebologie beinhaltet besonders die Vorbeugung, Erkennung, Therapie und Rehabilitation der Erkrankungen und Fehlbildungen des Venensystems einschließlich deren thrombotischen Erkrankungen. Zur Erfassung einer frühen Arteriosklerose und deren Risiko werden Ultraschalluntersuchungen wie Arterienwanddickenmessungen der Halsschlagader und die Bestimmung des Dopplerindexes angeboten. Professionelle, interdisziplinäre ärztliche Versorgung auf der Basis leitlinienorientierter Gefäßdiagnostik und -therapie verbinden wir mit dem Einsatz modernster Gerätetechnik. Der enge Kontakt zwischen Patient, Therapeut, Arzt ist für uns die Grundlage einer kompetenten Betreuung unserer Gefäßpatienten.
Autoimmunerkrankung ist in der Medizin ein Überbegriff für Krankheiten, deren Ursache eine überschießende Reaktion des Immunsystems gegen körpereigenes Gewebe ist. Irrtümlicherweise erkennt das Immunsystem körpereigenes Gewebe als zu bekämpfenden Fremdkörper. Dadurch kommt es zu schweren Entzündungsreaktionen, die zu Schäden an den betroffenen Organen führen. (Wikipedia)
DMP Abkürzung für Disease Mangagement Programe, das sind Programme für einzelne Krankheitsbilder, die dem Patienten helfen, mehr über seine Erkrankung zu erfahren und besser damit umgehen zu lernen. Wir bieten ein derartiges Programm für Asthma und COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung) an.
Heuschnupfen Die Allergische Rhinitis (auch Rhinitis allergica oder allergischer Schnupfen, speziell für pollenbedingte allergische Rhinitis Heuschnupfen oder Pollinose) ist eine Erkrankung des atopischen Formenkreises, also eine IgE-vermittelte Entzündung. Sie betrifft die oberen Luftwege und geht mit einer hohen Zahl an Begleiterkrankungen (Komorbidität) einher. So wird sie zum Beispiel mit der Entstehung von anderen Atemwegserkrankungen wie Asthma und Sinusitis (Entzündung der Nasennebenhöhlen) in Zusammenhang gebracht. Die Erkrankung beginnt häufig im frühen Kindesalter und führt oftmals über Jahrzehnte hinweg zur Beeinträchtigung der Lebensqualität. Die negativen gesundheitlichen Auswirkungen betreffen oft das Sozialleben, die schulische Leistungsfähigkeit und die Arbeitsproduktivität. Über 20 Prozent der Bevölkerung mit ansteigender Tendenz leiden darunter.
Internist Ein Internist ist ein Facharzt für Innere Medizin. Er ist spezialisiert auf die Vorbeugung, Erkennung und Behandlung von Fehlfunktionen oder Funktionsausfällen bestimmter Körpersysteme, wie zum Beispiel der Atmungsorgane, des Herz-Kreislaufsystems oder des Magen-Darm-Traktes.
Kardiologie Die Kardiologie ist die Lehre vom Herzen und vom Kreislaufsystem des menschlichen Körpers. Sie befasst sich also mit der Struktur, der Funktion und den Erkrankungen des Herzens, sowie der zentralen und peripheren Gefäße.
Herz-Kreislauferkrankungen wie Arteriosklerose, Bluthochdruck, Herzinfarkt und Herzschwäche sind immer noch die Todesursache Nr. 1 in der Bundesrepublik Deutschland. Daher ist eine frühzeitige Diagnostik und Therapie durch den Kardiologen wichtig.
In unserer Praxis für Kardiologie in München Laim steht die Prävention und die frühzeitige Erfassung von kardiologischen und angiologischen Erkrankungen im Vordergrund. Hierzu bieten wir ein Reihe von Check-up- und Vorsorge- Programmen an.
Nur eine evidenzbasierte und leitliniengerechte Diagnostik und Therapie von Herz-Kreislauferkrankungen kann die Leistungsfähigkeit erhalten, hier können wir alle medikamentösen, interventionellen und auch operativen Verfahren anbieten.
Medizinisches Versorgungszentrum Ein Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) ist eine fachübergreifende, ärztlich geleitete Einrichtung. Fachübergreifend meint dabei verschiedene Fachbereiche. In unserem MVZ sind derzeit HNO-Ärzte, Anästhesisten, ein Lungenfacharzt, eine Gefäßspezialistin (Angiologin) , ein Kardiologe und ein medizinisches Labor unter einem organisatorischen und natürlich auch räumlichen Dach vereint. Dem Patienten bleiben somit lange Wege erspart. Inhaber eines MVZ sind zumeist im Arztregister eingetragene Ärzte. Weitere Ärzte können auch als Angestellte tätig sein. Die unmittelbare Rechtsgrundlage aller MVZ bildet § 95 SGB V. Gesellschafter eines MVZ können nur zugelassene Leistungserbringer nach dem Sozialgesetzbuch V (SGB V) sein, also auch Krankenhäuser, Heilmittelerbringer oder andere. MVZ nehmen an der vertragsärztlichen Versorgung teil. Jedes Medizinische Versorgungszentrum muss eine ärztliche Leitung haben. Für die Patienten ist ein MVZ also mit einer Gemeinschaftspraxis vergleichbar.
Minimal-invasive Chirurgie Minimal-invasive Chirurgie (MIC) bezeichnet als Oberbegriff operative Eingriffe mit kleinstem Trauma (mit kleinster Verletzung von Haut und Weichteilen). Schon immer war es Ziel der operativen Behandlung, eine rasche Genesung mit geringen Beschwerden nach der Operation einzuleiten. Die ersten positiven Erfahrungen wurden auf dem Gebiet der Gynäkologie gemacht. HNO-Ärzte haben sich sehr früh diesen besonderen Techniken zugewandt. Hatte ja bereits seit längerem das Mikroskop zur Operation von Mittelohren in das Fach Einzug gehalten. Seit vielen Jahren werden aber gerade auch Nebenhöhleneingriffe unter Zuhilfenahme von Endoskopen und dem Mikroskop durchgeführt. Dadurch reduziert sich das operative Trauma, der postoperative Schmerz, die Heildauer und die Verweildauer im Krankenhaus. Neben chirurgischen Eingriffen liegt ein weiteres Arbeitsfeld für die MIC in der Schönheitschirurgie (z. B. Stirnlift), da hier der Vorteil der kleinen Narben zum Tragen kommt.
Naturheilverfahren Der Begriff Naturheilkunde bezeichnet ein Spektrum verschiedener Methoden, die die körpereigenen Fähigkeiten zur Selbstheilung (Spontanheilung) aktivieren sollen und die sich bevorzugt in der Natur vorkommender Mittel oder Reize bedienen. Dazu gehören (nach einer Definition von Brauchle 1952) die Sonne, das Licht, die Luft, die Bewegung, die Ruhe, die Nahrung, das Wasser, die Kälte, die Erde, die Atmung, die Gedanken, die Gefühle und Willensvorgänge. In einem weiter gefassten Verständnis werden auch "natürliche" Arzneimittel, vor allem Heilpflanzen und deren Zubereitungen einbezogen. Dass diese Definition problembeladen ist, zeigen folgende Beispiele: die Impfung mit einem gentechnologisch hergestellten Heptitis-B-Impfstoff wirkt vorbeugend durch Aktivierung des körpereigenen Immunsystems oder Penicillin ist ein Stoff natürlichen Ursprungs. Zur Naturheilkunde zählt keines der beiden Beispiele trotz Erfüllung der o.g. Definitionskriterien. Die Naturheilkunde zählt heute großenteils zum Bereich der Alternativmedizin und im engeren Sinne zur Komplementärmedizin (d.h. zu den wissenschaftlich anerkannten, die Schulmedizin ergänzenden Verfahren). Als ein wichtiger Pionier gilt der Arzt Christoph Wilhelm Hufeland.
Nervenheilkunde Die Nervenheilkunde befasst sich mit der Diagnostik, Prävention, nicht operativer Therapie und Rehabilitation der Erkrankungen des zentralen und peripheren Nervensystems sowie der psychischen Erkrankungen oder Störungen. Verschiedene neuro-psychiatrische Erkrankungen, wie z. B. Schlaganfall, Demenz, Depressionen, treten in unserer Gesellschaft immer häufiger auf. Daher ist die Prävention, frühzeitige Erfassung, adäquate Behandlung und Rückfallverhütung von großer Bedeutung.

Zur Behandlung der neurologischen, psychiatrischen und gerontopsychiatrischen Krankheitsbilder kommen verschiedene Therapieverfahren, wie Somato-, Sozio-, Pharmako- und Psychotherapie zur Anwendung. Darüber hinaus werden Maßnahmen zur Krankheits- und Rückfallprophylaxe, Sucht- und Suizidverhütung sowie Rehabilitation, wenn erforderlich auch unter Einbeziehung von Familie, sozialem Umfeld und komplementären Versorgungsnetzen ergriffen.
Pneumologe / Pulmologe Ein Pneumologe (aus dem Griechischen), auch Pulmologe (aus dem Lateinischen) genannt, ist ein Facharzt für Krankheiten der Lunge und der Atemwege. Sein Tätigkeitsfeld umfasst die Prophylaxe, die Erkennung und die Behandlung von Krankheiten der Lunge, der Bronchien und des Mittelfells (Mediastinums).
Polypen Der im Volksmund gebrauchte Begriff Polypen bezeichnet medizinisch gesehen eigentlich zwei verschiedene Krankheitsbilder, zum einen in der Kindheit die vergrößerten Rachenmandeln, die zu Hörproblemen, häufigen Mittelohrentzündungen, Mundatmung, Schnarchen führen. Zum anderen versteht man beim Erwachsenen unter Polypen Auftreibungen der Schleimhaut der Nase und der Nebenhöhlen, häufig vergesellschaftet mit Allergien oder Unverträglichkeiten. Sie führen zu chronischen Entzündungen der Nebenhöhlen und später auch zur Beteiligung der unteren Atemwege bis hin zum Asthma.
Rheumatologie Die Rheumatologie ist eine Fachrichtung der Medizin, die sich mit der Diagnose und Therapie von chronischen Krankheiten beschäftigt, die sich meist auch durch Schmerzen im Bereich des Bewegungsapparates bemerkbar machen.
Der heute umstrittene Begriff Rheumatismus bezeichnet dabei eine Reihe von Erkrankungen. Mittlerweile werden rund 400 Erkrankungen zum Rheumatischen Formenkreis gezählt. Beispielhaft sind hier die rheumatoide Arthritis (auch chronische Polyarthritis) und die Polychondritis (RP), der Morbus Bechterew, die Fibromyalgie und der Lupus erythematodes (SLE) zu nennen. Die Mehrzahl der rheumatischen Erkrankungen, insbesondere die Autoimmunerkrankungen, gehen mit Entzündungsprozessen einher. Andere rheumatische Erkrankungen führen zu Schmerzen im Stütz- und Bewegungsapparat, ohne systemisch nachweisbare Entzündungsaktivität, in Folge von Abnutzungserscheinungen wie bei der Arthrose oder Stoffwechselstörungen wie bei der Osteoporose. (Wikipedia)
Rheumatologische Erkrankungen- medikamentöse Therapie Häufig werden nichtkortisonhaltige Entzündungshemmer, die unterschiedlichen die Entzündung vermittelnde Enzyme hemmen (Voltaren, Brufen oder Celebrex), eingesetzt.
Bekommen diese Substanzen Schmerzen und Entzündung nicht "in den Griff" oder ist die Entzündung zu ausgeprägt, kann es nötig werden Kortison (Ultralan) einzusetzen. Oft genügen niedrige tägliche Dosen, die den Rhythmus der Kortisonproduktion der eigenen Nebennierenrinde nicht stören. Auch gibt es Erkrankungen, wie z. B. die Polymyalgia rheumatica, die ausschließlich auf Kortison ansprechen und zusätzlich dadurch diagnostiziert werden können.
Nicht immer ist Entzündung Schmerzursache. Andere Schmerzmedikamente (Novalgin, Tramal) kommen dann zum Einsatz.
Alle diese Medikamente können auch miteinander kombiniert werden, wobei die WHO Richtlinien Grundlage sind.
Medikamente gegen die Gicht hemmen oder fördern die Harnsäureentstehung bzw. Ausscheidung (Zyloric).
Medikamente, die den Krankheitsprozess ursächlicher bekämpfen, werden über längere Zeiträume gegeben: Methothrexat, Azulfidine, Resochin, Arava sowie die so genannten Biologica (nicht da sie auf biologisch gedüngtem Boden entstehen, sondern da sie biotechnologisch hergestellt werden) wie TNFalpha - oder Interleukin 6 Hemmer sollen ausführlicher dargestellt werden.
Schnarchen Mit Schnarchen bezeichnet man ein knatterndes Geräusch, das in den oberen Atemwegen eines schlafenden Menschen entsteht. Schnarchen oder Rhonchopathie heißt auch die durch das obige Symptom hervorgerufene Schlafstörung. Der Übergang zu einem Schlafapnoesyndrom, das obstruktive, zentrale oder gemischte Ursachen haben kann ist fließend. Ein Schlafapnoesyndrom führt zu Atemaussetzern die zu Hypoxie (Sauerstoffmangel), Arousals (Aufweckreaktionen), zur Störung des geregelten Schlafes und in deren Folge zu Tagesmüdigkeit und Konzentrationsstörungen führen kann. Mit zunehmendem Alter schnarchen rund 60 % der Männer und 40 % der Frauen. Im jüngeren Alter liegen diese Zahlen erheblich niedriger.
Schwindel Schwindel ist eine der häufigsten Ursachen, warum Arztpraxen aufgesucht werden.
Der Begriff Schwindel ist nicht klar gefasst. Allein im Sprachgebrauch reicht die Bedeutung von Lüge-Trickserei bis hin zu Störungen des Gleichgewichtssinns. Viele Patienten können ihre Beschwerden nicht präzise äußern. Von kurzzeitiger Bewusstlosigkeit über Bewegungswarnehmung der Umwelt oder seiner Selbst bis hin zu diffusen Ängsten wird so manches mit dem Begriff Schwindel umschrieben.
Das Gleichgewichtsempfinden ist ein komplexes Zusammenspiel verschiedener Sinnesorgane: Gleichgewichtsorgan des Innenohres, Augen, Gehirn, Dehnungsrezeptoren der Halswirbelsäule, Tiefensensibilität.
Störungen eines jeden einzelnen Bestandteils können Schwindel auslösen.
Tonsillen Mandeln oder Tonsillen sind lymphatische Organe im Bereich von Mundhöhle und Rachen. Wenn man von Mandeln spricht, meint man in der Regel die Gaumenmandel (Tonsilla palatina), die paarig am hinteren Ende des Gaumens zwischen den beiden Gaumenbögen liegt. Darüber hinaus gibt es jedoch weitere Mandeln, die in ihrer Gesamtheit als Waldeyer-Rachenring bezeichnet werden. Entsprechend ihrer Lokalisation dienen die Tonsillen der Abwehr von Krankheitserregern, die durch Nahrungsaufnahme und Atmung in Mund und Rachen gelangen. Dadurch sind sie die erste Station des Körpers, an der die Bakterien sich lokalisieren, und funktionieren somit als Filter für schädliche Organismen.